Niederländer und Deutsche   Esperanto-Vereinigung Münster e.V.
Ortsgruppe des Deutschen Esperanto-Bundes e.V.
Junge Espis auf dem Prinzipalmarkt Interkulturelles Gespräch

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Satzung vom 5. Februar 2009

Satzung der Esperanto-Vereinigung Münster e.V.

Vorbemerkung:
In dieser Satzung werden Personenbezeichnungen geschlechtsneutral verwendet.

1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.1

Der Verein führt den Namen "Esperanto-Vereinigung Münster" (EVM), in Esperanto: Esperanto-Societo Monastera (ESM). Er versteht sich als selbständige Ortsgruppe des Deutschen Esperanto-Bundes e.V. (Berlin).

1.2

Der Verein hat seinen Sitz in Münster (Westf.) und ist im dortigen Vereinsregister eingetragen.

1.3

Die Geschäftssprachen sind Esperanto und Deutsch.

1.4

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Zwecke, Grundsätze und Mittel

2.1

Der Verein übt parteipolitische Neutralität sowie religiöse und weltanschauliche Toleranz. Er setzt sich für Völkerverständigung, insbesondere für eine Erziehung zum Frieden und zur Toleranz ein. Hierzu bedient er sich der internationalen Sprache Esperanto in der Überzeugung, dass die Verbreitung des Esperanto einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Schaffung einer vertrauensvollen und friedlichen Atmosphäre unter den Völkern leistet.

2.2

Zur Erreichung seiner Ziele will der Verein insbesondere

3. Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke der Völkerverständigung sowie der Erziehung und der Volksbildung im Sinne der Abgabenordnung, in der jeweils gültigen Fassung. Unter Völkerverständigung werden hierbei alle in Ziffer A 10 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung oder eventuellen Nachfolgeregelungen genannten Zwecke verstanden, unter Erziehung und Volksbildung ebenso alle in Ziffer A 4 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung oder eventuellen Nachfolgeregelungen genannten Zwecke. Die Verfolgung wirtschaftlicher, politischer, religiöser und weltanschaulicher Ziele ist ausgeschlossen. Seine Mittel, auch etwaige Gewinne, dürfen nur für die satzungsmäßigen Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Mitgliedschaft

4.1

Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder. Natürliche Personen können ordentliche Mitglieder werden. Natürliche und juristische Personen, die durch Geld- oder Sachspenden oder auf andere Weise den Verein unterstützen, können fördernde Mitglieder werden.

4.2

Ordentliche und fördernde Mitglieder werden auf schriftlichen Antrag durch den Gesamtvorstand, in strittigen Fällen durch die Mitgliederversammlung aufgenommen.

4.3

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung aus der Mitgliederliste, Ausschluss oder Tod bzw. Erlöschen der juristischen Person.

4.4

Der Austritt ordentlicher Mitglieder ist nur zum Jahresende möglich. Er muss dem Gesamtvorstand schriftlich erklärt werden. Ordentliche Mitglieder, die mit der Zahlung des Beitrags trotz zweimaliger Mahnung im Rückstand sind, können aus der Liste der ordentlichen Mitglieder gestrichen werden. Fördernde Mitglieder können jederzeit, auch mündlich austreten.

4.5

Wenn ein Mitglied grob oder nachhaltig gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins verstößt, kann es durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Gesamtvorstands ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist dem Betroffenen schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen.

5. Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
a) Die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand,
c) der Rechnungsprüfer.

6. Mitgliederversammlung

6.1

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und Mitgliederversammlung nach § 32 BGB. Ihr gehören stimmberechtigt an:
a) die ordentlichen Mitglieder, die die Beiträge für das laufende Jahr bezahlt haben,
b) Ehrenmitglieder.
Fördernde Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.

6.2

Die Mitgliederversammlung ist entscheidungsbefugt, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

6.3

Die Mitgliederversammlung legt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins fest. Sie ist insbesondere zuständig für:

a) Entgegennahme der Berichte der Organe
b) Wahl und Abberufung des Gesamtvorstands oder einzelner seiner Mitglieder und des Rechnungsprüfers,
c) Entlastung des Gesamtvorstands sowie des Rechnungsprüfers,
d) Festsetzung von Beiträgen,
e) Beschlussfassung über Haushaltsplan und Jahresabschluss,
f) Entscheidung über die Aufnahme von Mitgliedern in strittigen Fällen,
g) Ausschluss von Mitgliedern,
h) Festsetzung von Zeit und Ort künftiger Mitgliederversammlungen,
i) Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins.

6.4

Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich einberufen

a) auf Beschluss der Mitgliederversammlung,
b) auf Beschluss des Gesamtvorstands,
c) wenn ein Fünftel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe eines Grundes verlangt.

6.5

Die Einberufung der Mitgliederversammlung und die Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgt durch schriftliche Mitteilung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen. Eingeladen werden kann durch schriftliche Mitteilung per Brief oder per elektronischer Post. Die Mitglieder sind verpflichtet, dem Gesamtvorstand stets den aktuellen Stand der erforderlichen Adressdaten mitzuteilen. Kann aufgrund von falschen Adressdaten ein Mitglied nicht eingeladen werden, führt dies nicht zur Unwirksamkeit der Beschlüsse auf der Mitgliederversammlung.

6.6

Anträge zur Tagesordnung, soweit sie die Satzung, Beiträge oder Auflösung des Vereins betreffen, sind schriftlich beim Gesamtvorstand einzureichen und werden auf der ersten Mitgliederversammlung behandelt, die frühestens vier Wochen später stattfindet.

6.7

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter bzw. von einem anderen Mitglied des Gesamtvorstands einberufen und in der Regel vom Vorsitzenden geleitet. Mit der Leitung kann jedes ordentliche Mitglied beauftragt werden.

6.8

Aus ihrer Mitte bestimmt die Mitgliederversammlung einen Protokollführer. Das Protokoll wird von ihm und den Versammlungsleitern unterzeichnet.

6.9

Die Mitgliederversammlung stimmt in der Regel offen ab. Eine Übertragung von Stimmen ist nicht zulässig. Nichtteilnahme an der Mitgliederversammlung bedeutet Stimmverzicht. Eine geheime Stimmabgabe ist erforderlich, wenn ein Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder es verlangt.

6.10

Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Auflösung eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen nötig.

6.11

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall aller seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den gemeinnützigen Deutschen Esperanto-Bund e.V. mit Sitz in Berlin, der es unmittelbar und ausschließlich für die Völkerverständigung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

7. Vorstand

7.1

Ein Gesamtvorstand erledigt die laufenden Geschäfte und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch. Ihm gehören mindestens drei Personen an: der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und ein weiteres Mitglied. Die Mitglieder des Gesamtvorstands sind ehrenamtlich tätig.

7.2

Innerhalb des Gesamtvorstands bilden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende den Vorstand im Sinne von 26 BGB. Sie sind einzeln vertretungsberechtigt und regeln untereinander die Wahrnehmung der Vertretungsbefugnis. Die übrigen Mitglieder des Gesamtvorstands sind nicht vertretungsberechtigt.

7.3

Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Blockwahl ist zulässig. Mitglieder des Gesamtvorstands dürfen wiedergewählt werden.

7.4

Die Mitglieder des Gesamtvorstands müssen Esperanto beherrschen und ordentliche Mitglieder sein. Sie werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt und führen ihr Amt bis zur Neuwahl oder Wiederwahl.

8. Rechnungsprüfer

8.1

Die Mitgliederversammlung wählt den Rechnungsprüfer für eine Amtsdauer von zwei Jahren. Der Rechnungsprüfer darf nicht dem Gesamtvorstand angehören und muss ein ordentliches Mitglied sein.

8.2

Der Rechnungsprüfer überprüft jährlich die Kassenführung und den Jahresabschluss und berichtet der Mitgliederversammlung.

9. Schluss- und Übergangsbestimmungen

Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und ersetzt die bisherige Satzung von Oktober 1981. Bis zur Eintragung dieser Satzung bleiben alle nach der bisherigen Satzung gewählten Amtsträger in ihren Ämtern.
Korrekturhinweise für diese Seite bitte an: Rudolf.Fischer bei Esperanto.de 2011-06-20